Rügen Challenge

Geschrieben von Maik Schapelt, Wolfgang Witte am

Wie in jedem Jahr wird die RadMitte Saison auf Rügen gemeinsam mit den Familien beendet. Noch einmal hoch motiviert und mit den besten Wetteraussichten im Gepäck reisten alle bereits am Freitag an, um gemeinsam das Wochenende zu verbringen. In diesem Jahr hatten wir genug Fahrer zusammen um gleich auf beiden Strecken ein Team ins Rennen zu schicken. So startete um 11 Uhr die große Runde auf die 107km Distanz und zehn Minuten später die Kleine auf die 54km.

Auf die kurze Distanz war wie gewohnt ein großes und starkes Fahrerfeld geschickt worden, von uns mit dabei Dennis, Arne, Maik und der unvergessene "Teamkasper" Enno ... Enrico Sauer. Das Rennen gestaltete sich schnell, es wurde viel attackiert und das Feld dezimierte sich von Km zu Km. In Putbus kam es wie schon so oft zu einer Schlüsselstelle, enge Straßen, enge und nasse Kurven und natürlich wollen alle gleichzeitig durch. Das führte auch diesmal zu dem ein oder anderen Sturz, zum Glück ohne uns. Da sich trotz der ständigen Vorstöße keine Gruppe absetzen konnte kam in Sellin eine rund 40 Mann große Gruppe um den Sieg auf der leicht ansteigenden 800m langen Kopfsteinpflastergeraden auszufahren. Die letzten Kurven wurden sehr eng und kleine Lücken rissen in der Spitze auf, so musste Maik noch einmal zu den Führenden aufschließen um dann im richtigen Moment mit um den Sieg sprinten zu können. Nach und nach brachen die ersten Fahrer ein, rund 200m vor dem Ziel setzte Maik zur letzten Attacke an jedoch musste er sich Gunnar Sieg und Robert Richter geschlagen geben. Mit Platz 3 für Maik, Platz 25 für Enno, Platz 32 für Arne und Platz 43 für Dennis haben wir wieder tolle Ergebnisse erzielt und das Podium in der Teamwertung auch nur knapp verpasst.

Auf der großen Runde waren Roman, Lars, Marco, Wolle und der Vorjahressieger Toro unterwegs. Durch andere starke Teams wie Bürstner Dymo oder Team Maxim wurde das Rennen von Anfang an schnell gefahren. Immer wieder gab es Vorstöße, in denen wir entweder selbst vertreten waren oder versuchten diese zu vereiteln. Nach ca. 25km gab es eine kurze „Ruhephase“ nachdem Roman und Wolle gerade wieder eine Gruppe gestellt hatten. Dies nutzte ein Maximfahrer aus und fuhr davon, doch an seinem Hinterrad unser Wolle und Karsten Bombach von Bürstner. Kurz darauf schloss noch ein vierter Fahrer auf und es galt den leichten Vorsprung weiter auszubauen. Dies gelang auch bis auf knapp 1min, dank der „Bremshilfe“ der Teamkollegen hinten im Feld. Doch der Weg zum Ziel war noch weit und wurde durch Wind und kleinere Steigungen nicht leichter gemacht. So wurde die Spitzengruppe nach kräfteaufreibenden 50km Flucht wieder gestellt. Das Rennen begann quasi wieder neu. Und schon kurz darauf konnte sich wieder eine Gruppe lösen. 6 Mann, mit dabei Toro und Marco von uns, zwei Bürstner Fahrer (Benjamin Ahrendt und Carsten Linke) und zwei Jungs von Maxim. Im Zielsprint spielte Toro dann all seine Erfahrung aus und sprintete zum zweiten Sieg in Folge auf Rügen, dicht gefolgt von Benjamin (Bürstner) und Marco Brußies (Maxim). Marco rettete sich als 6. über den Zielstrich bis kurz darauf die zweite große Gruppe anrauschte in der Lars, Roman und Wolle noch um eine gute Teamplatzierung kämpften. Dabei wurde Roman 11., Lars 14. Und Wolle rollte föllig entkräftet auf Platz 33 ins Ziel. Ein gutes Teamergebnis, doch leider waren Maxim und Bürstner noch etwas besser platziert sodass für uns nach Platz 1 in der Einzelwertung noch ein dritter Platz in der Teamwertung heraussprang.

Zum Ergebnis

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